10.04.2024
Bericht zur Veranstaltung der Europawahl mit Christine Singer

Landesbäurin zieht es nach Brüssel

Maisach - Rund 720 Abgeordnete werden künftig im Europäischen Parlament sitzen und die Interessen ihrer Region vertreten. Sehr gute Chancen werden Christine Singer, Landesbäurin und Spitzenkandidatin der Freien Wähler prognostiziert. Um sich den Wählern vorzustellen, hat Singer auch die Freien Wähler des Landkreises Fürstenfeldbruck im Schützenheim im Maisach besucht.

„Ich bekomme derzeit viele Einladungen und versuche allen Anfragen nachzukommen und so freue ich mich ganz besonders, nach ich auch nach Maisach kommen durfte“, so Singer. Und sie steigt auch gleich ein und macht auch ganz deutlich, dass die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin von der eventuellen neuen Aufgabe großen Respekt habe. Vor einem Jahr habe sie von der derzeitigen Europaabgeordneten Ulrike Müller und von Huber Aiwanger die Anfrage bekommen, ob sie sich als Kandidatin zur Verfügung stellen wolle. Das musste sie jedoch mit ihrer Familie klären und ihr Mann habe ihr gesagt: „Wenn du Nein sagst, beschäftigt dich das, solange du lebst“ – somit war dann auch für sie die Entscheidung gefallen.

Themen wie Landwirtschaft, Klimawandel, Sicherheit, Frieden, Asyl und das alles verbunden mit einem Abbau von Bürokratie liegen ihr am Herzen. Im Bereich der Landwirtschaft sieht sie die Herausforderung, dass die Lebensmittelproduktion bei uns nicht gefährdet werden darf und diese für alle Länder gleichermaßen mit dem Klimawandel abgewogen wird. Es darf deshalb nicht sein, dass billige Lebensmittel vom Ausland nach Deutschland kommen und dadurch unsere eigenen Landwirte durch harte Regelungen nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Um Konkurrenzfähig zu sein, muss nicht nur in der Landwirtschaft sondern in allen Bereichen der Wirtschaft der Bürokratismus massiv  abgebaut wird. Geregelt werden muss auch an den EU-Außengrenzen, wer in unser Land rein darf und wer nicht. Das hat nichts damit zu tun, dass man Flüchtlinge ablehne, doch die Frage, wie es mit der Migration weitergehe muss dringend geklärt werden und wir brauchen vor allen Dingen einen stabilen Frieden in Europa, damit es uns auch weiterhin gut geht. Dazu ist es aus ihrer Sicht auch erforderlich, dass wir im ständigen Austausch mit den unterschiedlichen Regionen sind um ihre Besonderheiten besser kennenzulernen.

Aus dem Publikum kam die Anforderung, dass sich Singer, sofern sie in das Europäische Parlament einzieht, dafür einsetzen solle, dass bei Entscheidungen und Gesetzte auch im Vorfeld die Leute beteiligt werden sollen, die die Gesetze dann auch umsetzen müssen.

Sie drücken ihr die Daumen auf dem Weg in das Europäische Parlament (von links): Hermine Reitmayr (stv. Vorsitzende FW Maisach), Dr. Michael Schanderl (stv. Landrat), Hans Friedl (FW-Kreisvorsitzender), Gottfried Obermair (FW-Fraktionsvorsitzender), Josef Huber (stv. Vorsitzender FW Maisach) und Josef Heckl (Bürgermeister Mammendorf).