Aktuelles
Um sich über den Status zum weiteren Vorgehen der Biogasvergärungs- und der Geothermieanlage zu informieren, traf sich die Vorstandschaft der Freien Wähler Maisach mit Johannes Brühl (2.v. links), dem Technischen Leiter der GfA vor Ort in Geiselbullach.
Der Vorteil ist, dass die Geothermieanlage auf dem Gelände der GfA errichtet werden kann. Noch sieht man nichts, aber in den nächsten Wochen wird der Bohrplatz eingerichtet und die erste Bohrung erfolgen. Mit der Geothermieanlage soll auch das Fernwärmenetz bis nach Gernlinden erweitert werden.
Bezüglich der Biogasvergärungsanlage, die im Gemeindegebiet von Maisach errichtet werden soll, wird eine Machbarkeitsstudie beauftragt, die sowohl technische Lösungsansätze als auch sämtliche wirtschaftliche Aspekte wie Investition sowie Personal- und Betriebskosten beinhalten. Auch hier darf davon ausgegangen werden, dass in den nächsten Jahren Biogas in die bestehende Gastleitungen eingespeist wird, was wiederum dazu dienen könnte, dass die Vorgaben der Bundesregierung an das kommunale Wärmegesetz zumindest teilweise erfüllt werden.
In Anlehnung an den kürzlich vorgestellten Energienutzungsplan des Landkreises Fürstenfeldbruck und auf die geplante Erstellung eines Wärmekonzeptes ist Maisachs Energiereferenten Gottfried Obermair (rechts) sehr erfreut über die sehr zügigen Planungen sowohl bei der Geothermie als auch bei der Biogasvergärungsanlage.
Bei der Führung durch das Gelände erläuterte Brühl, dass im Landkreis Fürstenfeldbruck 159 kg Rest- und Sperrmüll pro Einwohner und Jahr angeliefert werden, was einer Gesamtmenge von 34.520 Tonnen entspricht. Der Landkreis Dachau verursacht hingegen im Schnitt 169 kg etwas mehr pro Einwohner und Jahr. Aufgrund der der geringeren Einwohnerzahlen liegt die Gesamtmenge der Anlieferung bei 25.760 Tonnen pro Jahr.